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LehrerspracheBearbeiten

Was umfasst der Begriff Lehrersprache? Bearbeiten

Der Sprachgebrauch und das Sprachverhalten einer Lehrkraft. Sie besteht also aus verbaler, nonverbaler, paraverbalen Kommunikation. Zu den verbalen Elementen  zählen sowohl die Schriftsprache als auch jegliche lautsprachliche Äußerungen wie z.B. das Erklären und Befragen sowie formale Aspekte wie der Sprachstil. Diese Äußerungen werden durch paraverbale Elemente wie die Stimmlage oder Sprachtempo gestaltet. Begleitet werden sie von nonverbalen Elementen wie Gestik, Mimik usw. Zu den sonstigen kommunikativen Mitteln zählen z.B. die äußere Erscheinung der Lehrkraft, Schrift, Symbole etc.  Der Begriff paraverbale Kommunikation umfasst das ganze Spektrum der Stimme, mit der wir eine Botschaft aussprechen. Die paraverbale Kommunikation beinhaltet: die Stimmlage (hoch/tief, tragend/zitternd) die Lautstärke (angenehm / unangenehm laut / unangenehm leise) die Betonung einzelner Wörter oder Satzteile das Sprechtempo (schnell/langsam) die Sprachmelodie (eintönig/moduliert/singend)Laut Studien übermitteln wir in der direkten Kommunikation weit über ein Drittel der empfangenen Botschaft via die Stimme. Zusammen mit der nonverbalen Kommunikation macht dies über 90 Prozent der gesamten Botschaft aus – für die verbale Kommunikation bleibt somit wenig übrig. Die paraverbale Kommunikation spielt bei Auftritten am Radio oder am Telefon eine besonders starke Rolle, da nur die Stimme wahrgenommen wird. 


Welchen Einfluss hat Lehrersprache, warum ist richtige Sprache wichtig? Warum ist es wichtig darüber zu sprechen Bearbeiten

1. Mit der gewählten Sprache kann der Lehrer klar machen, dass er die Person im Klassenzimmer ist die den Unterricht leitet. - Die Lehrersprache gibt Ausdruck über den Führungsstil des Lehrers. 

2. Die richtige Lehrersprache hilft ein angenehmes Klima im Unterricht zu schaffen.

3. Richtige Sprache ist wichtig damit Schüler Respekt gegenüber den Lehrern haben und auch der Lehrer drückt seinen Respekt gegenüber den Schülern aus. 

4. Die Lehrersprache sollte darauf ausgerichtet sein, Denk- und Lernprozesse der Schüler anzuregen. + Gute Sprache hat Einfluss auf die Leistung der Schüler. 

5. Indem Schüler die sprachlichen Äußerungen des Lehrers wahrnehmen und verarbeiten, werden die Lernprozesse und sprachlichen Kompetenzen der Schüler beeinflusst. 

6. Lehrersprache beeinflusst die Werthaltung der Schüler.  = Lehrer hat großen Einfluss auf Schüler.  

Es ist wichtig darüber zu sprechen weil wir hier alle einmal Lehrer werden wollen und erfolgreich mit Schülern arbeiten wollen. Und Lehrersprache spielt dabei eine ganz zentrale Rolle weil ca. 70% des Unterrichts über Lehrersprache verlaufen, gestaltet und gesteuert werden. 


Selbstdefinition durch Sprache, Was sagt Sprache über die Persönlichkeit des Lehrers aus?Bearbeiten

Aufgrund individueller Persönlichkeiten, Einstellungen und Wahrnehmungen aufseiten der Schüler wird das kommunikative Verhalten der Lehrkraft jedoch stets different aufgenommen und interpretiert, was den Verlauf des Unterrichts unsicher und Schülerreaktionen ungewiss macht. Daher ist es für eine Lehrkraft von besonderer Bedeutung, dass sie sich ihrer verbalen, paraverbalen sowie nonverbalen Signale bewusst ist und sie flexibel einsetzen kann, um ihre Unterrichtsziele verwirklichen und einen Lernerfolg erzielen zu können.  

Beispiele:

Was kann/könnte lautes Sprechen über eine Person aussagen?  (gesundes Selbstbewusstsein, kann aber auch Kontrollabsicht und Dominanz signalisieren) 

Was kann/könnte schnelles Sprechen über eine Person aussagen? (impulsive, temperamentvoll, kann auch auf Unsicherheit und Angst zurückzuführen sein) 

Was kann/könnte langsames Sprechen über eine Person aussagen? (Selbstsicherheit, Person ist nachdenklich, oder möchte etwas besonders betonen)


 Merkmale guter LehrerspracheBearbeiten

Klare, kurze, eindeutige und lautreine Kommandos aufmerksames Zuhören  Kurze, prägnante Sätze mit geringer Komplexität- v.a. Hauptsätze, Sätze mit Modalverben- Verzicht auf NebensätzeDirektes Ansprechen und Auffordern Sprachniveau nur etwas über dem der Kinder Einsatz von Mimik, Gestik: nonverbale Hinweisreize- Körpersprache im Kontext mit anderen Informationen, Gesamtbild ist wichtig- Anweisung zu einer Handlung mit einer Folgehandlung verbinden, das schafft Überblick und kein Kind steht verloren herum. z.B „Alle räumen ab und setzen sich danach auf die Banke.“Ruhe bewahren Blickkontakt Ideen strukturieren und nachvollziehbar vortragen Sprecheigenschaften: - Stimmhöhe, Sprechtempo, Betonung - Sprechpausen, damit Kinder das Gesagte verarbeiten können- Kein Dialekt Konstruktive Kritik: nicht bewerten und nicht beschuldigen, nicht nur die Fehler sehen sondern an einer Lösung arbeiten. Missverständnisse durch korrekte sprachliche Ausdrücke verhindern     Beobachten, schulen, zentrale Elemente der Lehrersprache, keine fixe Regeln, kein allgemeingültiges Rezept für eine perfekt funktionierende Unterrichtsstunde. Es befinden sich so viele verschiedene Kinder in einer Klasse, und deshalb sollen wir uns bewusst sein über die verschiedenen Sprechsituationen die in der Klasse auftreten können. Es ist wichtig, sich verschiedene Möglichkeiten zu reagieren anzueignen. Das ist möglich indem man Gespräche anderer Leute beobachtet, z.B. wenn man besonders darauf achtet wie die Professoren an der Uni unterrichten. Man kann auch in der Öffentlichkeit Leuten zuhören und erkennen versuchen in welcher Beziehung die Leute zueinander stehen und wie auf das Gesagte reagiert wird.   

Wenn wir die negativen Aspekte vorspielen lassen ist es auch wichtig die positiven Varianten zu besprechen und die Schüler überlegen zu lassen. – was wir beim Brainstorming dann eigentlich machen.   FALLS ZEIT:  Übung: eigene Erfahrung aus der Schulzeit mit dem Thema (Standardsituationen), positive und negative  Fragebogen   


Inhaltlicher AufbauBearbeiten

1) Lustiges Beispiel vortragen 

2) Begrüßung 

3) (Namenskärtchen austeilen und beschriften lassen)

4) Lehrersprache, Kärtchen auf der Pinnwand, eine Person erklärt und die andere hängt die Kärtchen auf 

5) Welchen Einfluss hat Lehrersprache, warum ist richtige Sprache wichtig? Warum ist es wichtig darüber zu sprechen? 

6)  Selbstdefinition durch Sprache, Beispiele: Was sagt lautes Sprechen über einen Lehrer aus? Was sagt Sprache über die Persönlichkeit des Lehrers aus? Lehrer sagt was, Schüler nimmt es anders aufauf „Sketch“ von ganz am Anfang zurückgreifen, evtl. den zweiten Sketch noch spielen (Lehrer nach den Sommerferien, Körperlicher Kontakt), nach dem Vortragen die Studenten fragen: Was will Lehrer ausdrücken/Was sehen aber die Kinder – etwas anderes?  

7) Merkmale der guten Sprache, Brainstorming zu guten Merkmalen, wir erläutern und ergänzen, Was sollte man besser vermeiden? dazu Rollenspiel, Studenten müssen Fehler des Lehrerverhaltens darstellen und danach in einem Satz das Fehlverhalten nennen.  

8) Beobachten, schulen, zentrale Elemente der Lehrersprache 

9) FALLS ZEIT:  Übung: eigene Erfahrung aus der Schulzeit mit dem Thema (Standardsituationen), positive und negative   

10) Fragebogen(Rote, gelbe und grüne Karten hat jeder Student, wir stellen die Fragen und je nachdem wie es dem Schüler gefallen hat soll er z.B wenn ihm die erste Frage mittelgut bei uns gefallen hat soll er einen „1“ für die Frage Nummer 1 auf den gelben Zettel schreiben, dann „2“ auf roten Zettel, dann “3“ wieder auf gelben Zettel… somit können wir dann die Zettel einsammeln und auswerten, und sehen die Antwort nicht nur für ein paar Sekunden wenn sie die Zettel hochheben würden.    

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